Freitag, 24. Februar 2012

Planet der Affen: Prevolution [Rupert Wyatt | USA 2011]


Planet der Affen: Prevolution, ein Film, an den ich mit äußerst gemischten Gefühlen heranging. Knüpft er an das starke Original an oder ist er eine weitere Enttäuschung, der es nur in den Dreck zieht?
Nunja, das bisher schon so erfolgreiche Prequel war wirklich ein Film mit Licht und Schatten. Das Licht waren die Affen, angeführt vom überzeugenden Caesar (Andy Serkis) , welche nicht nur optisch sondern auch emotional sehr authentisch wirken. Wyatt verleiht ihnen Charakter und Tiefgang, das, was ich bei den Menschen stark vermisst habe. Denn dort ist der Cast eine herbe Enttäuschung. James Franco wirkt blass und hat aufgrund des Drehbuchs keine Chance, sein Können unter Beweis zu stellen. Tom Felton, für einige wohl eher als Draco Malfoy bekannt, war eine meist nervige Fehlzündung. Somit lässt der Film die Beziehung beider Rassen zueinander, ein wichtiger Bestandteil im Original, durch uninspirierte Menschen vermissen. Aber nun mal Schluss mit dem Gemecker.
Planet der Affen: Prevolution hat besonders in der zweiten Hälfte klasse Unterhaltung zu bieten und kann durch aufregende Affen in so mancher Szene für Gänsehaut-Feeling sorgen. Ein Film, der mit dem Original eher wenig gemein hat und als erstes Puzzleteil eines altbekannten Franchises kaum funktioniert, dafür aber umso mehr als eigenständiger Beginn einer Reihe netten Popcornkinos.

6,5/10

Kommentare:

  1. Ich würde den Film als durchaus eigenständigen Film sehen, der in diesem Fall mal ausnahmsweise tatsächlich bei einer (sinnvollen) Fortsetzung den Spagat als Prequel zu den alten Filmen legen könnte.

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